Beschluss: Einstimmig beschlossen

Abstimmung: Ja: 9

BESCHLUSSVORSCHLAG / EMPFEHLUNGSBESCHLUSS:

 

In der Gemeinde Neuenkirchen wird ein Kommunales Energiemanagement eingeführt.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, den Aufbau zu organisieren und den kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen. Dabei ist „Kom.EMS“ zugrunde zu legen.

 

Über den Einführungsprozess und die Ergebnisse ist der Gemeinderat regelmäßig zu unterrichten.

 


SACHVERHALT / RECHTSLAGE; STELLUNGNAHME DES AMTES:

 

Der Gemeinderat erkennt die Erfordernisse des Klimaschutzes und die Verringerung des Energieverbrauchs und somit auch die Energiekosten für die ökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Neuenkirchen an. Die Gemeinde Neuenkirchen ist sich darüber hinaus auch der Vorbildfunktion bewusst.

 

 

GA G. Bürger stellt das Kommunale Energiemanagement der Gemeinde anhand einer PowerPoint-Präsentation vor.

 

Es wird ein Energiebericht für alle kommunalen Gebäude erstellt, anhand dessen Energiekurven entsprechend angepasst und Optimierungsmaßnahmen geplant werden können. Bereits durch nicht investive Maßnahmen können bereits 10% - 20% der Energie eingespart werden. Ratsmitglied H. Gebers erkundigt sich in diesem Zuge, wie genau diese Werte seien und weshalb die Maßnahmen nicht bereits früher erfolgt sind. G. Bürger teilt mit, dass diese Werte bisher nicht vorlagen und das Einsparpotential anhand von Erfahrungswerten der Firma Target ermittelt wurden.

 

Der Energieverbrauch wird anhand von Tabellen und Diagrammen für die einzelnen Liegenschaften erläutert. In einer kurzen Diskussion werden die Gründe für die gestiegenen Verbräuche analysiert.

 

Ausschussmitglied M. Stein erkundigt sich, ob Anbauten bezüglich der Flächen berücksichtigt werden. G. Bürger bejaht Dies.

 

BGM C. Brunkhorst weist darauf hin, dass die ermittelten Werte mit ähnlichen Liegenschaften (Baujahr, etc.) verglichen werden sollten.

 

Ausschussmitglied M. Bluhm erkundigt sich, wer die Werte für das Energiemanagement aufnimmt. Dies erfolgt laut G. Bürger durch die Hausmeister, ihn selbst sowie teilweise durch die Ortsbrandmeister.

Des weiteren weist M. Bluhm darauf hin, dass private Geräte, wie z.B. Kaffeemaschinen, in den Behördenbüros abgeschafft werden müssten, da die eine Vorbildfunktion sonst nicht gegeben sei. BGM C. Brunkhorst teilt mit, dass dies bereits im Zuge der Betriebssicherheitsprüfung der Elektrogeräte erfolgt ist.

 

Im Folgenden kommt es zu einer kurzen Diskussion bezüglich der derzeit steigenden Strompreise.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, wird der Beschluss verlesen und gefasst.