TOP Ö 4: Bauvoranfrage Heidesand

 

 


Ortsbürgermeister S. Stein zeigt und erläutert den Anwesenden die Pläne zur Bauvoranfrage der Fa. Heidesand.

 

Der Geschäftsführer der Fa. Heidesand, Herr Klaus-Dieter Masselink, erläutert noch einmal den Entwurf und erwähnt, dass auch das bereits genehmigte Entwässerungskonzept mit der Änderung des Hallenentwurfs auch angepasst werden müsste. Die Lärmimmission werde durch die Halle geringer und durch die Verkleinerung der Halle sei mehr Begrünung vorgesehen.

 

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Anwohner beklagen sich über Lärmbelästigung des Nachts verursacht durch Gabelstapler.

Herr Masselink sagt zu, dies abzustellen.

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Beratendes Mitglied M. Stein fragt nach der Abfalllagerung, die schon lange für starke Geruchsbelästigung sorgt (Kartoffel- und Zwiebelreste)

Herr Masselink erklärt, dass ein geschlossenes Dreikammersystem gebaut werden soll.

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Die Anwohner schlagen Container vor, die schnell abgefahren werden können.

Diesen Vorschlag lehnt Herr Masselink ab. Es wäre nicht optimal. Es ist ihm bewusst, dass es Geruchsbelästigung gibt. Ungeziefer wird bekämpft. Er nimmt die Anregungen an.

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Stellv. Ortsbürgermeister M. Bluhm plädiert für die Lagerung des Abfalles nicht in der Nähe des Wohngebietes.

Herr Masselink erklärt, dass das Problem gelöst werden soll. Für die Biogasanlage sind die Abfälle jedoch nicht geeignet.

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Herr Schmitz:

- Gewerbegebiet immer näher an das Wohngebiet

- starke Lärmbelästigung

Herr Masselink verteidigt sich. Er strebt eine Symbiose mit den Nachbarn an. Nachts soll in Zukunft Lärm vermieden werden.

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Frau M. Rosebrock fragt an, ob der versiegelte Weg hinter der Halle wegfällt.

Herr Masselink und Herr Rieke teilen mit, dass dieses der Fall ist.

 

- Könnte es zu einer Nutzungsänderung kommen?

Herr Rieke erläutert, was eine Bauvoranfrage ist, was für einen Bauantrag noch einzureichen ist und dass auch eine Nutzungsänderung beantragt werden muss und Auflagen hat.

 

- Warum wird nicht vor so einem Projekt auf die Anwohner eingegangen?

Herr Masselink antwortet, dass alles entspannt werden soll! Lagerhalle bleibt Lagerhalle!

 

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Frau R. Stein teilt mit, dass die Anwohner Angst vor einem erneuten Großbrand haben.

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Stellv. Ortsbürgermeister M. Bluhm fragt an, ob eine Halle auch im vorderen Bereich möglich ist.

Herr Masselink antwortet, dass die Lage hinter der vorhandenen Halle optimal für den Verkehr ist.

 

Herr Rieke:

- Vorderer Bereich: Nur ca. 600 m2 möglich. Dort macht die Halle keinen Sinn.

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Herr Ingendahl beruft sich auf den § 34 BauGB

- Das Gebiet ist keilförmig

- Das Vorhaben kann eigentlich nicht genehmigt werden

- Anwohner würden gerichtlich dagegen vorgehen, falls doch

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Herr C. Manicke hat Bedenken gegen das Regenwasserkonzept.

- Ein Register für Starkregen sollte für den Ort erstellt werden (Bundesamt für

  Bevölkerungsschutz)

 

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Die Verlässlichkeit der Fa. Heidesand wird allgemein angezweifelt.

 

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Beratendes Mitglied M. Stein fragt an, ob es nicht doch eine Lösung für einen Standort vor der vorhandenen Halle gibt.

 

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Herr Ingendahl teilt mit, dass 56 Bürger/innen in der Vergangenheit gegen die neue Halle gestimmt haben. Er bezweifelt, dass die geplante Feuerwehrumfahrt funktioniere.

 

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Ortsbürgermeister S. Stein verliest die im Vorfeld vom Ortsrat erarbeitete Stellungnahme, in der sich der Ortsrat gegen den Bau der Halle hinter der vorhandenen Halle ausspricht (siehe Anlage).

 

Beschluss:

 

4 Ja-Stimmen         1 Enthaltung